• Statement
    Ministerin Dr.Stolz
    Pflege gehört zu den wichtigsten gesellschaftlichen Aufgaben
    <div class="text">
    <h1>Stolz: Pflege geh&ouml;rt zu den wichtigsten gesellschaftlichen Aufgaben</h1>
    <h2>Richtige Rahmenbedingungen setzen<br /><br />Zahl der Pflegebed&uuml;rftigen wird in den n&auml;chsten 25 Jahren voraussichtlich um &uuml;ber 50 Prozent auf fast 358.000 Menschen steigen</h2>
    <p class="first" style="text-indent: 0px;"><img src="http://www.baden-wuerttemberg.de/images/loewe.gif" alt="" /> <span class="date">19.06.2010</span> &bdquo;Die Pflege geh&ouml;rt zu den wichtigsten gesellschaftlichen Aufgaben. Pflege ist Ausdruck f&uuml;r Achtung, Respekt und Solidarit&auml;t gegen&uuml;ber Menschen, die ihr Leben aus eigener Kraft nicht mehr bew&auml;ltigen k&ouml;nnen und deshalb auf Hilfe angewiesen sind&ldquo;, gab Arbeits- und Sozialministerin am Samstag (19.6.) in R&ouml;merstein zu bedenken. Bei der Bezirksdelegiertentagung der Frauenunion sprach sie zum Thema &bdquo;Pflegefall &ndash; was nun?&ldquo;. Die Ministerin stellte fest: &bdquo;Immer mehr Familien werden mit dem Problem konfrontiert werden, einen Pflegefall versorgen und die damit einhergehenden, schwierigen Entscheidungen treffen zu m&uuml;ssen.&ldquo;<br /><br />Allein aus demografischen Gr&uuml;nden werde die Zahl der Pflegebed&uuml;rftigen voraussichtlich in den n&auml;chsten 25 Jahren um &uuml;ber 50 Prozent auf fast 358 000 Menschen steigen. Schon heute leiden zwei Drittel der station&auml;r versorgten Menschen an einer mittelschweren bis schweren Demenz. &bdquo;K&uuml;nftig ist mit einem erheblichen Anstieg demenzieller Erkrankungen zu rechnen. Es ist daher eine ganz entscheidende Zukunftsaufgabe, die richtigen Rahmenbedingungen im Bereich der Pflege zu setzen&ldquo;, erkl&auml;rte Stolz. <br /><br />Sie betonte: &bdquo;Das Werteverst&auml;ndnis einer Gesellschaft bemisst sich wesentlich daran, wie sie mit ihren alten und hilfebed&uuml;rftigen Menschen umgeht.&ldquo; Baden-W&uuml;rttemberg habe sich daher schon fr&uuml;h mit der Frage befasst, welchen Bedarf an Unterst&uuml;tzung pflegebed&uuml;rftige Menschen und ihre Angeh&ouml;rigen haben. Dabei sei ein breites Angebot an erg&auml;nzenden ambulanten, pflegerischen und hauswirtschaftlichen Hilfen entstanden. &bdquo;Daneben steht fl&auml;chendeckend eine gro&szlig;e Zahl an Pl&auml;tzen des betreuten Wohnens, in der Tages- und Nachtpflege bis hin zur Pflege und Betreuung in einem Pflegeheim im Land zur Verf&uuml;gung&ldquo;, sagte die Ministerin, die auch &Uuml;berlegungen zur Einf&uuml;hrung einer zweij&auml;hrigen Pflegezeit f&uuml;r Berufst&auml;tige grunds&auml;tzlich aufgeschlossen gegen&uuml;bersteht. &bdquo;Mit Fug und Recht&ldquo; k&ouml;nne sie behaupten, dass &ndash; dank der Sozial- und Altenpolitik der Landesregierung &ndash; Baden-W&uuml;rttemberg gut aufgestellt ist. <br /><br />Als Beleg f&uuml;hrte die Ministerin beispielhaft die Fortschreibung des 1989 bundesweit ersten Geriatriekonzepts und die Demenzstrategie des Landes an. Diese werde sich vor allem auf die Bereiche, Hilfebedarf nach der Diagnose Demenz, Einsatz innovativer Technologien f&uuml;r Demenzkranke sowie Behinderung und Demenz konzentrieren und mit einem Demenzkongress am 8. September in der Schwabenlandhalle in Fellbach er&ouml;ffnet. <br /><br />Besonders hob Stolz das Landesheimgesetz hervor. Sie erl&auml;uterte: &bdquo;Mit diesem Gesetz wurde ein wichtiger Beitrag zum Schutz der Bewohner von Pflegeheimen geleistet, aber ebenso auch f&uuml;r mehr Transparenz und Verbraucherschutz in den Pflegeheimen gesorgt.&ldquo; Die erg&auml;nzende Landesheimbauverordnung hat zum Ziel, die Heime als Wohnraum weiterzuentwickeln und damit auf die Umsetzung des Normalit&auml;tsprinzips im Heimbereich hinzuwirken. &bdquo;Dazu geh&ouml;rt grunds&auml;tzlich auch das Wohnen im Einzelzimmer&ldquo;, so Stolz und erg&auml;nzt: &bdquo;Normalit&auml;t des Wohnens bedeutet, dass die Betroffenen ihr Lebensumfeld mitgestalten k&ouml;nnen.&ldquo;<br /><br />&bdquo;Wichtig f&uuml;r eine gute Pflege sind nat&uuml;rlich auch gut ausgebildete Pflegefachkr&auml;fte&ldquo;, f&uuml;hrte die Ministerin weiter aus. Daher stehe im Mittelpunkt des neuen Landespflegegesetzes, das der Landtag erst vergangene Woche beschlossen hat, die Anpassung des Berufsrechts und der Ausbildung von professionell Pflegenden an neue Entwicklungen im Gesundheitswesen und in der Pflege. Dies erm&ouml;glicht es, die bisherigen Pflegehelferberufe weiterzuentwickeln, ein niederschwelliges Berufsbild f&uuml;r die Unterst&uuml;tzung alter, kranker und behinderter Menschen bei einfachen Alltagsverrichtungen zu etablieren und die Weiterbildung auf Hochschulebene zu &ouml;ffnen. &bdquo;Meine &ndash; nicht abschlie&szlig;enden &ndash; Beschreibungen unserer gegenw&auml;rtigen Aktivit&auml;ten machen deutlich, wie wichtig der Landesregierung das Thema Pflege ist. Und wie wichtig uns die &auml;lteren Menschen hier im Land sind&ldquo;, die Ministerin abschlie&szlig;end.</p>
    <p>Quelle: <cite>Ministerium f&uuml;r Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren Baden-W&uuml;rttemberg</cite></p>
    </div>
    <!-- #main end -->
    [2010-06-21]
  • Landespflegegesetz
    Verabschiedung
    Landtag beschließt Landespflegegesetz
    <p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt; line-height: normal; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto; mso-outline-level: 1;"><strong><span style="font-size: 24pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-fareast-language: DE; mso-font-kerning: 18.0pt;">Landtag beschlie&szlig;t Novellierung des Landespflegegesetzes</span></strong></p>
    <p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt; line-height: normal; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto; mso-outline-level: 2;"><strong><span style="font-size: 18pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-fareast-language: DE;">Sozialministerin Dr. Monika Stolz: Pflegeberufe werden attraktiver<br /><br />Land hat in zweiter Lesung den Gesetzentwurf zur &Auml;nderung des Landespflegegesetzes beschlossen</span></strong></p>
    <p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt; text-indent: 21.75pt; line-height: normal; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;"><span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-fareast-language: DE;">09.06.2010Der baden-w&uuml;rttembergische Landtag hat heute (9.6.) in zweiter Lesung den Gesetzentwurf zur &Auml;nderung des Landespflegegesetzes beschlossen. &bdquo;Mit dem Gesetzentwurf legt Baden-W&uuml;rttemberg als erstes Bundesland ein Gesamtkonzept f&uuml;r den Ausbau der Pflegeberufe und der Berufe im Vor- und Umfeld von Pflege vor. Die neuen Regelungen werden dazu beitragen, dass die pflegerische Versorgung der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger unseres Landes auch in Zukunft auf einem hohen Niveau und aus eigener Kraft gesichert werden kann&ldquo;, begr&uuml;ndete Sozialministerin Dr. Monika Stolz die neuen Regelungen.<br /><br />Um die in den kommenden Jahren zunehmende Zahl von pflege- und betreuungsbed&uuml;rftigen Menschen auf einem hohen Qualit&auml;tsniveau versorgen zu k&ouml;nnen, m&uuml;ssten weitere Personengruppen f&uuml;r die Arbeit in der Pflege gewonnen werden. &bdquo;Mit der &Auml;nderung des Landespflegegesetzes wollen wir die Pflegeberufe f&uuml;r s&auml;mtliche Bildungsabschl&uuml;sse attraktiver ausgestalten. Dazu geh&ouml;ren f&uuml;r uns auch durchl&auml;ssigere Strukturen zwischen den unterschiedlichen Ausbildungs- und Berufsbildern. Mit der Gesetzes&auml;nderung sollen die Rechtsgrundlagen geschaffen werden, um neue Berufsbilder zu erproben und bestehende Berufsbilder weiterzuentwickeln&ldquo;, so die Ministerin im Landtag.<br /><br />Ausgehend von dem prognostizierten Bedarf an Pflegekr&auml;ften setze die Landesregierung auf gestufte Anforderungen von einfachen Versorgungs- und Betreuungsm&ouml;glichkeiten bis hin zur hochkomplexen Pflege, die einer akademischen Qualifikation bedarf. Ganz bewusst werde dabei auch an jene 8.000 bis 9.000 junge Menschen im Land ohne Schulabschluss gedacht. Mit der Ausbildung zum Alltagsbetreuer oder Servicehelfer w&uuml;rden ihnen nicht nur die Kompetenzen vermittelt, die f&uuml;r einfache Versorgungs- und Betreuungst&auml;tigkeiten an der Seite erfahrener Kr&auml;fte notwendig w&auml;ren. Wer die Ausbildung zum Alltagsbetreuer bestehe, habe zugleich einen Hauptschulabschluss. Da die Altenpflegehilfeausbildung durchl&auml;ssig ausgestaltet ist, k&ouml;nnen geeignete Auszubildende bis in die Fachkraftausbildung aufsteigen. Dar&uuml;berhinaus sollen die Pflegehelferberufe (Krankenpflegehilfe und Altenpflegehilfe) weiter entwickelt und &uuml;ber die reine Hilfe hinaus f&uuml;r Absolventinnen und Absolventen der Hauptschulen attraktive und durchl&auml;ssige Einstiegsm&ouml;glichkeiten in die Pflegeberufe geschaffen werden. Erprobt werden soll auch ein Studiengang f&uuml;r Pflegekr&auml;fte. Damit sollen sie die Qualifikation erwerben, um in &Uuml;bereinstimmung mit dem &auml;rztlichen Berufsrecht in erweitertem Umfang arztnahe T&auml;tigkeiten &uuml;bernehmen zu k&ouml;nnen, die nicht zwingend ein Arzt selbst ausf&uuml;hren muss. Vorgesehen sei, diese Weiterbildung als Bachelorstudiengang an der Dualen Hochschule in Karlsruhe einzurichten.<br /><br />Erg&auml;nzt werde die Berufslandschaft zur Versorgung kranker und alter Menschen sowie von Menschen mit Behinderungen durch die hauswirtschaftlichen Berufe und die sozialen Berufe Heilerziehungspfleger, Arbeitserzieher, Erzieher mit Schwerpunkt Jugend- und Heimerzieher sowie Haus- und Familienpfleger.</span></p>
    <p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt; line-height: normal; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto;"><span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-fareast-language: DE;">Quelle: <em>Ministerium f&uuml;r Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren</em></span></p>
    [2010-06-13]
  • Studienangebote in der Pflege
    Landespflegerats Baden-Württemberg zu Studienangeboten in der Pflege
    Studienangebote in der Pflege
    <p><span id="j_id24:String:0:body_longdesc">
    <p><a href="http://www.lpr-bw.de/downloads.html#Studienangeboten_in_der_Pflege">Die  Pressemitteilung finden Sie im Downloadbereich.</a></p>
    </span></p>
    [2010-05-17]
  • Pressemitteilung:
    Pflegeberufe für einen großen Personenkreis und für alle Bildungsabschlüsse attraktiver machen
    Pressemitteilung: Pflegeberufe für einen großen Personenkreis und für alle Bildungsabschlüsse attraktiver machen
    <p><a href="http://www.lpr-bw.de/downloads.html#Pressemitteilung_5Mai">Die Pressemitteilung finden Sie im Downloadbereich.</a></p>
    [2010-05-10]
  • Hebammen benötigen Unterstützung
    Petion
    Unterstützung
    <p>Liebe Freunde und Freundinnen,<br /><br />Wir haben eine gro&szlig;e Bitte an Sie. Wir brauchen dringend Ihre Unterst&uuml;tzung,<br />um auch in Zukunft allen Frauen eine gute geburtshilfliche Versorgung<br />anbieten zu k&ouml;nnen.<br /><br />Durch die massiv gestiegenen Haftpflichtpr&auml;mien ger&auml;t die fl&auml;chendeckende<br />Versorgung mit Hebammenhilfe zunehmend in Gefahr. Mahnungen an die Politik<br />zeigten bisher keine Wirkung. Die Leidtragenden sind die Frauen und ihre<br />Kinder, die vielleicht in Zukunft auf Hebammenhilfe verzichten m&uuml;ssen, weil<br />immer mehr Hebammen unter dem wirtschaftlichen Druck die Geburtshilfe<br />aufgeben m&uuml;ssen. <br /><br />Deshalb startet der Deutsche Hebammenverband am Internationalen Hebammentag,<br />den 5. Mai 2010, eine E-Petition. Bis Mitte Mai werden 50 000 Unterschriften<br />ben&ouml;tigt, damit sich der Deutsche Bundestag mit der drohenden<br />Versorgungsl&uuml;cke befassen muss.<br /><br />Weitere Informationen unter <a href="http://www.hebammenverband.de/" target="_blank">www.hebammenverband.de</a> und <a href="http://www.hebammen-bw.de/" target="_blank">www.hebammen-bw.de</a></p>
    [2010-05-05]
  • Ausbildung
    Praktische Ausbildung
    Thesenpapier Praktische Ausbildung
    <p>Der Landespflegerat hat sich in den vergangenen Monaten intensiv mit der praktischen Ausbildungssituation zur Gesundheits- Krankenpflege (Kinder -) besch&auml;ftigt und hierzu ein Thesenpapier erarbeitet, das Sie im Downloadbereich finden.</p>
    <p>Wir w&uuml;rden uns &uuml;ber R&uuml;ckmeldungen sehr freuen.</p>
    <p>A.Kiefer</p>
    <p>Vorsitzende</p>
    [2009-12-06]